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    Kurzfilmdoku, Berlin 2018

    Hintergrund:
    Bevor ich nach Berlin zog war ich Stammgast des Berliner Pornfilmfestivales Berlin. Durch das Festival bekam ich damals Einblick in eine Welt, die ich mir schon als Jugendliche gewünscht hatte. Filme die mit Sexualität und Begierde kreativ oder ehrlich umgingen.

    Das Festival war immer das Mekka für Filemmacher_innen aus aller Welt.

    Ich selbst komme aus der Welt des Kino Kabaretts, das ist das unabhängige Filmemachen mit einer unbekannten Crew in 48 Stunden. Meist entwickelt man gemeinsam das Drehbuch am mittag und rennt dann mit der Kamera durch die Nacht. Es folgt ein rasanter Schnitt mit anschließendem Screening vor allen Teilnehmern im Kino.
    Als Kola, mit dem ich schon zwei Erotikfilme auf dem Kino Kabarett gedreht hatte, nach Berlin zum Pornfilmfestival kam, dauerte es nicht lang und wir beschlossen, ebenfalls einen Film in 48 Stunden zu drehen, nur wäre es diesmal ein expliziter Film.

    Ein Tag vor Drehbeginn fragte ich auf demm Festival, ebenso über Social Media, wer mitmachen will. Nach zwei Zusagen hatte ich genug Energie um motiviert zum Drehort, der Abschlußparty des Festivals zu kommen. In der Karaoke Bar angekommen, nahm die Nacht ihren Lauf.

    Was dann passierte beschreibt die Reise dreier Frauen, welchen man wahrscheinlich nur in sexpositiven Städten wie Berlin erleben kann.